Beachvolleyball in einer neuen Dimension

Von 28. Juli bis 6. August 2017 gastiert die FIVB Beachvolleyball WM presented by A1 auf der Donauinsel in Wien. Das Megaevent präsentiert sich in der neuen Location in jeder Hinsicht in einer neuen Dimension. Egal ob Stadion, Veranstaltungsfläche oder Dauer des Turniers – in allen Bereichen wird das Bisherige übertroffen.

Von Hannes Jagerhofer war es immer ein Traum irgendwann Beachvolleyball in der Millionenstadt Wien zu spielen. In Kärnten war man in den letzten Jahren in der Umsetzung in einigen Bereichen schon völlig an die Grenzen gekommen. Ohne Klagenfurt wäre der Beachvolleyball-Sport in Österreich allerdings heute nicht da wo er jetzt ist. Und für Hannes Jagerhofer ist 2017 der Traum von Wien Wirklichkeit geworden.

Megaevent von Null weg

In Wien baut man das Event auf einer freien Veranstaltungsfläche von Null auf. Das ermöglicht viele Chancen, birgt aber natürlich auch viele Herausforderungen. Wenn man seit vielen Jahren eine Veranstaltung am selben Ort austragt, muss über viele Dinge nicht mehr gesprochen werden. Das ist in einer neuen Location komplett anders. Bei einem neuen Event muss wirklich jeder Handgriff und jeder Ablauf in jedem einzelnen Bereich von Beginn an entwickelt werden. Es bleibt kein Stein auf dem anderen, es gibt keine Routine und keinerlei Erfahrung in Wien. Auch die Vorbereitungszeit war für einen Event dieser Größe relativ kurz weil die Entscheidung der Vergabe an Wien sehr spät getroffen wurde.

Eine Insel in der Stadt

Das Event ist zwar auf einer Insel, es wird aber dennoch eine recht urbane Produktion sein. Aus organisatorischen und sicherheitsrelevanten Notwendigkeiten ist das gesamte Gelände komplett umzäunt, vor allem auch Richtung Wasser. Insgesamt sind es 6,5 km Zäune. Die VIP-Insel wie in Klagenfurt wird es nicht mehr geben, das war in einem strömenden Gewässer wie der Donau nicht umsetzbar. Aber dennoch ist das Wasser stark eingebunden. Es gibt eine Stand Up Paddle Station, das Swatch Partyboot und Bootsanlegestellen.

Location & Stadion in einer neuen Dimension

In Wien wurde durch den renommierten Partner Nüssli das größte Beachvolleyball Stadion umgesetzt, das – abgesehen von Olympia – je auf der Welt gebaut wurde. Innerhalb von zwei Wochen waren für den Aufbau gleichzeitig oft rund 300-400 Arbeiter am Gelände im Einsatz.

Das Stadion in Wien fasst 10.000 Zuschauer und ist damit doppelt so groß wie jenes in Klagenfurt. Davon sind alleine 2.000 Plätze im VIP Bereich. Auch die Tribüne am Side Court ist mit 1.000 Personen respektabel groß. Sehr positives Detail: die Side Courts sind direkt am Gelände, Shuttlefahrten mit Golfcars wie in Klagenfurt sind nicht mehr nötig.

Auch die Dauer des Turniers hat sich verdoppelt – es wird 10 statt 5 Tage gespielt.
Die Eventfläche beträgt 70.000 m² und ist damit sogar vier Mal so groß wie in Klagenfurt!

Entertainment in der Swatch Beach Village

Locationplan, ©beachvienna.com

Rund um den Center Court bietet das Swatch Beach Village
Gästen und Sportbegeisterten folgende Attraktionen:

  • Bossaball by Austrian Airlines
  • A1 Riesenrutsche und A1 Jumper
  • eine Boulderwand vom Alpenverein
  • einen KTM e-Bike Parcour von Erzberg Rodeo
  • eine eigene Elektro City
  • Water Fun am Wasser der Donau

Diese und andere spektakuläre Attraktionen runden das sportliche Erlebnis für die ganze Familie mit spannender Action, Unterhaltung und Information ab. Wem die Action im Stadion zu viel ist, der kann im White Pearl Beach Club presented by Saalbach bei kühlen Drinks die Matches auf einer Videowall verfolgen.

Partys und Sideevents

Nach gemütlichen Afterpartys am Gelände ist auf der Insel dann täglich um 23 Uhr Schluss. Aber eine Vielzahl von Partner-Locations in der Stadt hosten für die Partypeople unvergessliche Nächte. Partner sind dabei zum Beispiel Büroschluss im Le Méridien, die Säulenhalle, die Strandbar Herrmann und die Pratersauna. Ein Highlight zum Grande Finale ist dabei sicher auch die Champions Night auf dem Gelände der neuen WU, das noch nie für ein Event freigegeben wurde.

Ticketsituation

Wie bisher jedes Jahr in Klagenfurt ist es dem Veranstalter auch in Wien ein Anliegen, dass der Eintritt für alle Besucher kostenlos ist. Natürlich können gesonderte Packages wie Reserved Seat Tickets oder VIP Tickets erworben werden. Diese garantieren auch bei vollem Stadion reservierte Sitzplätze und einen schnellen und direkten Einlass. Aber grundsätzlich ist der Eintritt kostenlos und der Einlass nur abhängig von der aktuellen Auslastung des Stadions.

Nachhaltige Nutzung

Es war auch ein Ziel durch das Event eine gewisse Nachhaltigkeit für den Sport in Wien zu erreichen. So werden nach den Bewerben mit dem speziellen WM-Sand auch gleich neue Sportanlagen durch die MA51 umgesetzt. Sand ist nämlich nicht gleich Sand. Um verletzungsfrei und sicher spielen zu können ist eine spezielle Körnung vorgeschrieben. Mit dem WM-Sand haben die sportbegeisterten WienerInnen die Möglichkeit selbst meisterlich Beachvolleyball zu spielen.

Begeisterung für Beachvolleyball ungebrochen

Bei den olympischen Sommerspielen in Rio letztes Jahr hatte Beachvolleyball von allen Sportarten die höchsten Einschaltquoten. Das ist eine absolute Sensation! In Wien spielen dieses Jahr Teams aus 14 Nationen, je 48 Damen- und Herren-Teams, 192 SpielerInnen in 216 Spielen. Aus österreichischer Sicht gehen drei Damen- und vier Herren-Teams an den Start.

Großer Dank für die große Begeisterung in Österreich gilt vor allem dem Volleyballverband und dem persönlichen Einsatz von Peter Kleinmann. Dieser hat es geschafft, dass sich Beachvolleyball heute in Österreich als Breitensport ausgesprochen stark etabliert hat.

Unser zweiter Artikel: 31.07.2017 – Beachvolleyball WM bringt 5 Mio Euro Wertschöpfung für Wien

NÜSSLI Gruppe

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