Bilanz 2019 der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der WKW

Die Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wiener Wirtschaftskammer blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die breit aufgestellte Fachgruppe vertritt mehr als 4.500 Mitglieder und ist damit die zweitgrößte Organisation innerhalb der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Sie versteht sich vor allem als Anlaufstelle für alle Fragen, die sich bei der Ausübung unternehmerischer Tätigkeit ergeben.

„Erfolgreiche Kooperation zwischen den Fachgruppen soll weiterhin erfolgen“, so KR Gerti Schmidt.

Innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation ist die Fachgruppe Bindeglied und Wegweiser zu vielfältigen Serviceeinrichtungen. Im Oktober hat sich die Frauenpower an der Spitze der Fachgruppe verdoppelt: Neben Obfrau Gerti Schmidt trat die Juristin und Betriebswirtin Johanna Fangl als neue Geschäftsführerin die Nachfolge des Juristen und Historikers Klaus Christian Vögl an, der mehr als 40 Jahre in der Wiener Wirtschaftskammer tätig war.

Rechtssicherheit als Grundlage für Qualität

„Unsere Mitglieder sind Dienstleister, deren Leistungen sehr umfangreich sind, von EventmanagerInnen bis zum Bootsvermieter, von Solarien, Fitnerssbetrieben und FitnesstrainerInnen sowie WettvermIttlerinnen.ReisebetreuerInnen bis zu Wedding PlannerInnen,
Noch vor zehn Jahren war diese Branche kaum wahrnehmbar. Ich freue mich, dass diese Berufsgruppe innerhalb weniger Jahre geschafft hat, sich mit engagierten Berufsausbildungen und österreichweiten Kongressen entsprechend zu profilieren“, so die Obfrau Gerti Schmidt.

Zufrieden blickt sie auch auf die wachsenden Berufszweige. So ist die Zahl der Mitglieder bei den Guides seit 2018 von 800 auf 834 gestiegen, bei den ReisebetreuerInnen von 290 auf 316, bei den Fitnessbetrieben von 207 auf 215 und bei den FitnesstrainerInnen von 756 auf 786.

Synergien und Zusammenhalt

Ganz oben auf Gerti Schmidts Agenda stehen die Themen Zusammenarbeit, Nutzen von Synergien und bestmöglicher Zusammenhalt sowohl innerhalb der Fachgruppe als auch in der Sparte. „Wir repräsentieren einen wichtigen Wirtschaftszweig, nämlich den Tourismus, die Freizeit und den Sport. Das sind Merkmale für die Lebensqualität in Wien. Ich sehe unsere Arbeit jedoch nicht nur in Hinblick auf Gäste, sondern auch in Hinblick auf die Wienerinnen und Wiener. Hier möchte ich besonders die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser hervorheben. Wir haben gemeinsam bereits drei Mal die Kaffeehaus-Touren zum Tag des Kaffees organisiert, die auf den Spuren der Publikation „Die Wiener Kaffeehauskultur im Wandel der Zeit“, beeindruckende 335 Jahre der Wiener beleuchten. Denn es ist wichtig, dass wir uns zwischen den Fachgruppen bestmöglich vernetzen und ergänzen“, so das Credo der Obfrau.

Für 2020 hat sich Schmidt die weitere konsequente Verfolgung der österreichweiten Vereinheitlichung des Veranstaltungsgesetzes, wobei das Veranstaltungsgesetz für Wien gerade in Begutachtung ist, vorgenommen.

 

Artikelbild (vlnr): Jutta Scheuch, Kaffeesiederin – Eigentümerin des Cafes Goldegg, KR Wolfgang Binder Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser, KR Gerti Schmidt, Obfrau der Fachgruppe Wien der Freizeit-und Sportbetriebe, Foto: Stefan Joham

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