Livestream oder Aufzeichnung? Darauf musst du bei Digital-Events achten!

In der aktuellen Zeit sind Online-Events so beliebt wie nie. Sie verbinden Menschen und machen die bereits geplanten Offline-Veranstaltungen möglich. Die Teilnehmer können bequem von zuhause oder von unterwegs an deinem Event teilhaben. Egal ob Business-, Musik- oder Consumer-Events. Mit der richtigen Umsetzung ist einiges möglich.

Aber wie geht man bei einem Online-Event vor und was ist zu beachten?

Livestream, Aufzeichnung oder Mischung?

Das ist die erste Frage, die du dir stellen solltest, denn danach richtet sich deine ganze Planung aus. Es gibt drei verschiedene Formen wie du dein Online-Event gestalten kannst:

1. Livestream

Bei einem Livestream ist, wie der Name es schon verrät alles live. Also was vor der Kamera gezeigt wird, können zeitgleich auch die Zuschauer sehen. Diese Variante ist definitiv anfälliger für Fehler, du kannst sie machen, wenn du gute Backup-Pläne hast oder für jeden Problemfall so gut mit Technik, Tools und/oder Personal ausgestattet bist. Das bedarf aber auch im Voraus einer sehr guten und detailgenauen Planung. Dafür kannst du bei dieser Variante aber auch die Teilnehmer sehr gut einbinden und direkt auf Wünsche oder Anforderungen reagieren. In der Regel kommt ein Livestream bei den Zuschauern authentisch an. Trotzdem sind auch hier zu viele Fehler unschön und wirken unprofessionell.

Vorteile des Livestreams

  • Authentisch
  • Gute Einbindung der Teilnehmer

Nachteile des Livestreams

  • Sehr fehleranfällig
  • Es wird gute Technik und Personal benötigt (hohe Kosten)

2. Aufzeichnung

Bei der Aufzeichnung drehst und schneidest du das komplette Videomaterial bereits im Voraus. Das muss auch geplant werden, allerdings hast du hier die Möglichkeit deine Pläne je nach dem aktuellen Zeitplan noch mal umzugestalten, wenn du merkst das Konzept geht nicht so auf, wie du es dir vorgestellt hast. Dein Vorteil ist, dass der Zuschauer hiervon nichts mitbekommt, sondern nur das fertige Endprodukt sieht. In dem Fall ist es allerdings sehr schwierig die Teilnehmer live ins Event mit einzubinden, da durch die Aufzeichnung nicht mehr darauf reagiert werden kann.

Bei dieser Variante muss auch genug Zeit für Schnitt und Post-Produktion eingeplant werden. Am Streaming-Tag selbst gibt es nicht viel zu tun. Es muss lediglich der Stream gestartet und beobachtet werden.

Vorteile der Aufzeichnung

  • Fehleranfälligkeit ist geringer
  • Mit genug Vorlaufzeit auch ohne viel Personal machbar

Nachteile der Aufzeichnung

  • Viel Zeit für Produktion notwendig
  • Teilnehmer können nur schwer live eingebunden werden

3. Mischung von Aufzeichnung & Livestream

Natürlich kannst du die beiden Varianten auch mischen und das Beste aus beiden Varianten kombinieren. Beispielsweise kannst du die Moderation live gestalten und den Rest vorproduzieren. So kannst du die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Moderation live einbinden und hast trotzdem noch eine große Sicherheit am Streaming-Tag selbst durch die Vorproduktion, da der Moderations-Part der einzige Live-Part ist.

Über welche Plattform?

Als nächsten Schritt solltest du dir Gedanken machen über welchen Kanal bzw. Plattform du dein Online-Event streamen willst. Das hängt mit der Frage zusammen, ob du das Event kostenlos anbieten möchtest oder eine Pay-Wall einrichtest, bei welcher die Teilnehmer sozusagen „Eintritt“ zum Online-Event zahlen.

Einbindung der Teilnehmer

Bei Online-Events ist es umso wichtiger die Teilnehmer in das Event mit einzubeziehen. Dadurch vermittelst du den Teilnehmern ein gewisses Mitbestimmungs-Gefühl, welches sich positiv auf das Gesamtbild des Events auswirkt. Je nach Plattform hast du die Möglichkeit die Zuschauer mehr oder weniger einzubinden. Bei Social-Media kannst du deine Teilnehmer kostenlos über die Chat-Funktion einbeziehen. Dort stehen dir die Möglichkeiten der Chat- bzw. Kommentar-Funktion zur Verfügung. Nutze dies, um Umfragen- und Stimmungs-Umfragen zu machen. Einige Anbieter haben auch die Möglichkeit deinen Zuschauern die Wahl zu ermöglichen, welche Perspektive sie von dem Event wählen möchten. Informiere dich, welche Möglichkeiten du bei welchen Anbietern hast und welcher zu deinem Event passt.

Technische Bedingungen

Wichtig ist außerdem am Streaming-Tag sich gut vorzubereiten und für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Ein Muss ist auf jeden Fall eine stabile Internet-Verbindung, denn ohne diese läuft das Streaming nicht. Tipp: Halte trotz sorgfältigster Planung auch einen Notfallplan bereit, der jederzeit aktiviert werden kann. Beispielsweise eine E-Mail mit einem Link zu einem anderen Kanal, wo dein Online-Event weiterläuft, wenn es auf dem eigentlichen Kanal Störungen gibt. Oder eine zweite Internetverbindung, falls deine Hauptverbindung ausfällt.

Anhand dieser Kriterien kannst du eine gute Grundstruktur für dein Event schaffen. Je nach Event-Typ kannst du Punkte anpassen und auf dein Online-Event übertragen.

Online-Event „New Story“

Du willst wissen, worauf es bei Digital-Events wirklich ankommt? Dann haben wir genau das Richtige für dich! Am 20. Februar 2021 um 10 Uhr startet die Online-Konferenz „New Story“! Bei dem Event dreht sich alles darum, wie du 2021 zu einem richtig gutem Event-Jahr machst, auch wirtschaftlich. Die Veranstalter Ben Panther & Sascha Müller werden ihr gesamtes Know-How, welches sie sich in den letzten Monaten angeeignet haben, mit uns teilen. Denn eins steht fest: Die Lage ändert sich! Wer jetzt nicht aufpasst, ist weg vom Fenster.

Zur Anmeldung: https://new-story.de

 

Verfasserin: Marina Schmid

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