Drei zentrale Forderungen in offenem Brief des FAMAB an die deutsche Politik

Der FAMAB wendet sich im Namen der Messe- und Eventbranche in einem offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger in Deutschland. Laut „Qualitätszirkel Veranstaltungs- und Eventstudium“ (QZVE) „sprechen“ hier 2 Mio. Arbeitsplätzen und über 70 Mrd. EUR Umsatz. Das Schreiben formuliert drei zentrale Forderungen: Ein Stufenplan zur Restart, eine differenzierte Betrachtung von Veranstaltungen und Entscheidungshilfen für Behörden.

Coronavirus: 2083 abgesagte/verschobene Messen, Schäden in Milliardenhöhe

2083 abgesagte oder verschobene Messen (Stand: 8. April) zählen die m+a Messemedien (dfv Mediengruppe) auf ihrem Messeportal expocheck.com. Zunehmend rücken die ökonomischen Folgen der neuartigen Lungenerkrankung Corona Covid-19 und deren Verbreitung in den Vordergrund. Zigtausend Unternehmen verlieren die Möglichkeit, sich den Kunden zu präsentieren und Aufträge an Land zu ziehen. Allein in Deutschland haben die Absagen schon rund 47.000 Unternehmen getroffen.

FAMAB warnt: Ohne Einlenken der Politik wird die Branche in Deutschland sterben

Ohne zusätzliche Hilfen wird kaum ein Unternehmen der Veranstaltungsbranche in Deutschland das dritte Quartal 2020 überleben, warnt der FAMAB Kommunikationsverband e.V. Ein Massensterben gesunder Unternehmen und mehrere zehntausend Arbeitslose sind zu befürchten. Die Politik muss Perspektiven für die Eventbranche und deren Dienstleister schaffen.

Österreichische Tourismustage auf 17. bis 19. Mai 2021 verschoben

In den letzten Wochen hat sich die Situation rund um das Coronavirus in allen Ländern verschärft. Die Veranstalter der Österreichischen Tourismustage (ÖTT) haben diese Entwicklungen sehr genau beobachtet und die Entscheidung getroffen, die ÖTT Ende Mai 2020 abzusagen. Die nächsten Österreichischen Tourismustage finden daher von 17. bis 19. Mai 2021 im Austria Center Vienna statt.

FAMAB Report: Schaden für Messebaubranche verdoppelt sich auf 870 Mio. EUR

Der Branchenverband FAMAB hat den Schadensreport der deutschen Messebaubranche V 2.0 aktualisiert. Nur 7 Tage nach der ersten Veröffentlichung hat sich der ermittelte Schaden für die deutschen Messebauer aufgrund von weiteren Messe-Absagen / Verschiebungen von 426 Millionen EUR auf 870 Millionen EUR verdoppelt. Der aktuell abschätzbare Gesamtschaden inklusive weiterer Messe-Dienstleistungen beträgt laut Bericht somit knapp 2,13 Milliarden EUR (bisher 1,063 Millarden EUR).